Bei Betriebstemperatur Zündaussetzer?
Hi.
Es folgt ein Roman.
Da mich die Sufu nicht wirklich weiterbringt frage ich direkt nach. Vor zwei Tagen hatte ich nach ca.45 min. Landstraße bei max. 70 km/h bei einer Dorfdurchfahrt plötzlich Zündausetzer, jedenfalls fühlte sich das so an. Motor blieb aber an und ich war sowieso am Ziel also also abgestellt und nachgedacht. Heute bin ich die gleiche Strecke bei 28 Grad Außentemperatur wieder zurück gefahren und wieder traten nach ca. 45 Minuten diese Aussetzer auf. Im Leerlauf etwas unrund und beim anfahren wieder Aussetzer, bei etwas höherer Drehzahl war nichts mehr zu spüren erst wieder wenn die Drehzahl runter ging. Leider mußte ich jetzt noch etwas durch die Stadt fahren und ständig anhalten (Ampeln). Es wurde nicht besser und so hoppelten wir nach Hause. Manchmal kam von hinten im Stand auch eine kleine Rauchfahne und Ölgeruch. Auto letztlich geparkt, Leerlauf sehr unrund. Kurz danach nochmal ein Startversuch der nur kurz zündete aber nicht ansprang. Der zweite Versuch brachte gar nichts da nicht einmal der Magnetschalter klickte. Batterie ist neu. Jetzt lasse ich erstmal ein paar Stunden alles abkühlen. Die Kühlwassertemperatur war die ganze Zeit max. einen Strich über 200 °F also etwa 94°C und somit wohl nicht bedenklich. Die Hitze unter der Haube ist aber extrem pervers...
1. Zum Starter denke ich daß es das bekannte Hitzeproblem ist, M+F hat ein Blech dafür . Vor ein paar Tagen an der Tanke machte er das schon mal aber beim 2.oder 3. Schlüßeldreh zog er durch.
2. Zündkabel sehen älter aus, Kerzen sind bestimmt auch nicht mehr ganz jung, Kappe und Finger sollten sicher auch neu gemacht werden.
Nach meinen Erfahrungen mit anderen Motoren halte ich aber die Zündspule und das Zündmodul auch für absolut verdächtig. Die Teile versagen gerne den Dienst wenn sie alt und dann heiß werden. Da ist die HEI Version eingebaut und auch dort glüht es was wohl das Hitzeblech erklärt.
3. Die Rauchzeichen sind bestimmt blöd aber nach inzwischen 2,5 Stunden abkühlzeit sprang die Choose wieder an an nichts rauchte mehr.
Ich bin der Meinung der V8 müßte rühiger laufen und ich müßte den Zündzeitpunkt auch checken.
4. Evt. Dampfblasen beim Sprit. Kürzlich las ich in einem Oldtimermagazin daß wir damit heutzutage öfter rechnen müßen als damals. Die moderen Treibstoffe bilden jetzt schon bei 60°C Dampfblasen und früher war es bei 100°C. Ich denke aber nicht daß es daran liegt. Dampfblasen sind doch eher ein Problem beim Warmstart oder?
Die Profis unter euch werden jetzt vielleicht sagen daß ich alles aufgeführte tauschen soll, das ist auch mein Plan aber vielleicht hat jemand noch einen weiteren Tipp parat. Der Motor scheint ziemlich Original zu sein, auffällig ist nur daß der Riemen für die Luftpumpe fehlt.
LG.
Es folgt ein Roman.
Da mich die Sufu nicht wirklich weiterbringt frage ich direkt nach. Vor zwei Tagen hatte ich nach ca.45 min. Landstraße bei max. 70 km/h bei einer Dorfdurchfahrt plötzlich Zündausetzer, jedenfalls fühlte sich das so an. Motor blieb aber an und ich war sowieso am Ziel also also abgestellt und nachgedacht. Heute bin ich die gleiche Strecke bei 28 Grad Außentemperatur wieder zurück gefahren und wieder traten nach ca. 45 Minuten diese Aussetzer auf. Im Leerlauf etwas unrund und beim anfahren wieder Aussetzer, bei etwas höherer Drehzahl war nichts mehr zu spüren erst wieder wenn die Drehzahl runter ging. Leider mußte ich jetzt noch etwas durch die Stadt fahren und ständig anhalten (Ampeln). Es wurde nicht besser und so hoppelten wir nach Hause. Manchmal kam von hinten im Stand auch eine kleine Rauchfahne und Ölgeruch. Auto letztlich geparkt, Leerlauf sehr unrund. Kurz danach nochmal ein Startversuch der nur kurz zündete aber nicht ansprang. Der zweite Versuch brachte gar nichts da nicht einmal der Magnetschalter klickte. Batterie ist neu. Jetzt lasse ich erstmal ein paar Stunden alles abkühlen. Die Kühlwassertemperatur war die ganze Zeit max. einen Strich über 200 °F also etwa 94°C und somit wohl nicht bedenklich. Die Hitze unter der Haube ist aber extrem pervers...
1. Zum Starter denke ich daß es das bekannte Hitzeproblem ist, M+F hat ein Blech dafür . Vor ein paar Tagen an der Tanke machte er das schon mal aber beim 2.oder 3. Schlüßeldreh zog er durch.
2. Zündkabel sehen älter aus, Kerzen sind bestimmt auch nicht mehr ganz jung, Kappe und Finger sollten sicher auch neu gemacht werden.
Nach meinen Erfahrungen mit anderen Motoren halte ich aber die Zündspule und das Zündmodul auch für absolut verdächtig. Die Teile versagen gerne den Dienst wenn sie alt und dann heiß werden. Da ist die HEI Version eingebaut und auch dort glüht es was wohl das Hitzeblech erklärt.
3. Die Rauchzeichen sind bestimmt blöd aber nach inzwischen 2,5 Stunden abkühlzeit sprang die Choose wieder an an nichts rauchte mehr.
Ich bin der Meinung der V8 müßte rühiger laufen und ich müßte den Zündzeitpunkt auch checken.
4. Evt. Dampfblasen beim Sprit. Kürzlich las ich in einem Oldtimermagazin daß wir damit heutzutage öfter rechnen müßen als damals. Die moderen Treibstoffe bilden jetzt schon bei 60°C Dampfblasen und früher war es bei 100°C. Ich denke aber nicht daß es daran liegt. Dampfblasen sind doch eher ein Problem beim Warmstart oder?
Die Profis unter euch werden jetzt vielleicht sagen daß ich alles aufgeführte tauschen soll, das ist auch mein Plan aber vielleicht hat jemand noch einen weiteren Tipp parat. Der Motor scheint ziemlich Original zu sein, auffällig ist nur daß der Riemen für die Luftpumpe fehlt.
LG.
![good [smilie=good.gif]](./images/smilies/good.gif)
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![blush2 [smilie=blush2.gif]](./images/smilies/blush2.gif)
. Wieder zurück vor der Halle dann die geniale Idee vom Kollegen nochmal einen Startversuch zu wagen und siehe da die Kiste sprang sofort an, lief perfekt und es waren inzwischen 20 Minuten vergangen. Da kühlte also was ab. Schnell eingeparkt und gegrübelt. Lieber wäre mir gewesen der Fehler wäre geblieben, so muß ich wieder probieren weil dieser Fehler neu ist. Kerzen, Kabel, Kappe und Finger schließe ich aus. Sprit auch. Bleiben als Neuteile nur noch Spule und Zündmodul. Scheint ja auch ein Temperaturproblem zu sein. Die neue Zündspule siehtauch irgendwie komisch aus ( Foto folgt) . Bei der alten ist der Kern lose, bei der neuen schräg und fest daher ließ sie sich auch schlecht in die Kappe bringen. Da ist bestimmt Vergußmasse zwischengeraten und könnte was isolieren was nicht isoliert werden soll. Oder ist es doch das neue Modul? Morgen geht es weiter im Ausschlußverfahren und im Kreis fahren. Jetzt bin ich besser vorbereitet
. Fast 10 Minuten lustig im Kreis gab es keine Probleme. Temperatur ca 180 °F. Mal kräftig auf das Gas und ZACK Motor aus und ging nimmer an. Okay eigentlich gut so konnte nun gezielt gesucht werden. Es gibt keinen Zündfunken. Strom geht in den Verteiler kommt aber am Zündkabel nicht mehr an. Also der Reihe nach alle alten und neuen Teile hin und hergetauscht, entgegen meiner Erwartung funzte nix. Blieb eigentlich nur noch der Kondensator und der Zündungspickup übrig ( inzwischen bestellt). Kältespray drauf, zusammengebaut und Startversuch, und endlich mal ein einmaliges ganz kurzes Zucken dann nichts mehr. So blieb es auch die folgenden Stunden. Also den Zündungspickup durchgemessen und wenn ich Haynes richtig übersetzt und richtig gemessen habe ist das Teil hin. Manchmal kam ganz kurz ein unendlicher Widerstand durch ( so soll es sein) sonst war nichts meßbar. Leider habe ich erst daheim genau übersetzen können und es deutet auf die Anschlußdrähte des Pickups hin. Würde das kurze Zucken beim Startversuch erklären. Der zweite Prüfpunkt zum Pickup ist aber okay obwohl auch da über die Anschlußdrähte gemessen wird. Beim Kondensator weiß ich nicht denn da kann ich gar nichts messen, kommt eh raus. Aktuell bin ich kurz vor
![dirol [smilie=dirol.gif]](./images/smilies/dirol.gif)

